Unser Kinder-Förderzentrum befindet sich in Ulaanbaatar (Stadtteil Sansar). In einem Sonderkindergarten und Tagesstätte, werden Kinder unterschiedlichster Beeinträchtigungen, vor allem schwer und mehrfachbehindert, betreut und gefördert. In einer Therapiepraxis werden Kindern mit Behinderung aller Art vor allem physiotherapeutisch behandelt. Wir sind einer der wenigen Einrichtungen in der Mongolei die sich aktiv für Kinder mit Beeinträchtigungen einsetzen. Mit unserem hohen Betreuungschlüssel, ein Erzieher für 2 bis 3 Kinder, sind wir noch einzigartig in der Mongolei.

Aktiv werden wir immer wieder von deutschen, schweizerischen und österreichischen Fachkräften unterstützt, die unser mongolisches Fachpersonal weiter fortbilden und unterstützen.

unser Kinder-Förderzentrum bietet für Kinder mit Behinderung und deren Familien:

-   Beratung und Patenschaftsvermittlung für Familien mit behinderten Kindern

-   Praxis für Physiotherapie, Ergotherapie, Förderunterricht

-   Tagesstätte / Sonderkindergarten zur Betreuung und Förderung von Kindern mit Beeinträchtigung

-   Schulungszentrum für Mitarbeiter, Fachkräfte, Eltern

Besonders herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung 2015 und 2016 gehen an das österreichische Kalenderprojekt Ptolemaeus (jetzt GAIA), an die Bild hilft e.V. "Ein Herz für Kinder"; an die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung und an Explora Events AG.


Neu-Eröffnung des Kinder-Therapiezentrums

Am 21.August 2015 weihten wir unser neues Zentrum ein:

- Begrüssung, Tanz & Musik

- Clowns unterhalten gross und klein

- eine Neurologin, unsere Physiotherapeutin und Zahnärzte behandeln und beraten die Kinder und deren Eltern kostenlos

Wir danken herzlich alle Mitarbeitern, Helfern und Unterstützern für ihr Engagement, ihren freiwilligen Einsatz und ihre Spenden.


neues Kinder-Therapie-Zentrum mit geschützer Werkstatt

Ab Juni 2015 mieten wir ein 370qm grosses dreistöckiges Mietshaus in UB (Sansar Tankstelle). Es bietet Platz für eine Tagesstätte für bis zu 30 Kinder mit Beeinträchtigung (bisher 5 Kinder), Physio- und Ergotherapie-Praxis, Eltern-Treffpunkt- / Versammlungs-Raum und zwei Räume für unsere geschütze Werkstatt / Filzwerkstatt.

Dank der Finanzierung des Ptolemaeus Fotokalender Projekts (www.ptolemaeus.org) und der Stiftung "Ein Herz für Kinder" (www.ein-herz-fuer-kinder.de) konnten wir diesen grossen Schritt gehen.

Das neue Haus wurde von Juni bis Mitte August behindertengerecht umgebaut, renoviert und ausgestattet. Es war viel Arbeit und dank vieler freiwilliger Helfer und dem Einsatz all unser Mitarbeiter konnten wir viel erreichen.


neue Therapiepraxis - 2014

Seit September 2014 haben wir neue Praxisräume. Diese wurden mit unseren vorhanden Hilfsmitteln (vorallem aus dem deutschen Hilfsgüter-Transport dank des Dmkv Bärstadt) und in Eigenarbeit (z.B. Nähen von Lagerungskissen) ausgestattet.

In den alten Räumen haben wir nun mehr Platz für Tagesstätte und Büro.


Ausstattung und Renovierung im Sommer / Herbst 2013

unser Thearpiezentrum konnten wir dank der Projektmittel der Deutschen Botschaft in Ulanbaatar renovieren und ausstatten. Neue Möbel, Teppichboden, Renovierung, Wandbemalungen, Küche, Werkstatteinrichtungen usw. für alle Bereiche: Büro, Praxis, Tagesstätte, Holzwerkstatt und Filz- und Nähwerkstatt.


allgemeine Situation:

Für körperlich und geistig behinderte Kinder und Jugendliche fehlt es in der Mongolei an Einrichtungen und Fachmännischer Beratung und Behandlung. Es gibt nur einige wenige Anlaufstellen für Eltern behinderter Kinder, nur wenige Kindergartenplätze für geistige und/oder körperlich behinderte Kinder und nur einige nichtstaatliche Organisationen die sich um behinderte Kinder kümmern. Zumeist werden die behinderten Kinder und Jugendlichen zu Hause von Familienmitgliedern betreut. Wir treffen immer wieder auf Familien, die sich für ihr behindertes Kind schämen und von mongolischen ärzten falsch beraten und nicht richtig über die Behinderung ihres Kindes aufgeklärt wurden. Die Unterstützung und richtige Behandlung eines Kindes mit Behinderung ist oft unzureichend.

Im letzten Jahr hat sich einiges in der Mongolei bewegt. Es gibt ein Ministerium für die Belange der Behinderten Menschen, es werden staatliche Entwicklungszentren geplant (noch nicht umgesetzt), es gibt Schulungsmöglichkeiten für Personen, die mit Behinderten arbeiten, und ganz neu ein Ergotherapie-Studium.