Anfang September stellen wir ihnen die neuen Hilfsfamilien hier vor.
Vorallem behinderte Kinder und Jugendliche moechten wir in Zukunft verstaerkt helfen.
Altanzezeg & ihre Kinder
Altanzezeg hat viele Jahre lang als Krankenschwester gearbeitet, bis sie 2006 einen Schlaganfall erlitt. Seither ist sie arbeitsunfähig. Sie ist gehbehindert und hat gesundheitlich Probleme. Sie ist alleinerziehende Mutter von 3 Töchtern und einem Sohn. Die älteste Tochter ist verheiratet und hat 2 Kinder im Kindergartenalter. Sie unterstützen die Mutter und Geschwister wo es nur geht. Der 19-jährige Sohn Gantulga verdient als Gelegensarbeiter dazu. Die mittlere Tochter Softirden besucht in Ulanbaatar das Wirtschaftsinstitut und lernt Japanisch und die jüngste Tochter kommt ab Herbst 2009 in die 10. Klasse. Altanzezeg bekommt eine kleine Rente. Der Sommer ist immer leichter. Es gibt mehr Gelegenheitsjobs und man kann z.B. durch sammeln von Früchten im Wald dazuverdienen und es braucht viel weniger Heizmaterial.
Wir finanzieren das Wirtschaftsinstitut der mittleren Tochter Softirden, schenken Sachspenden und Lebensmittel und helfen bei kleinen und grösseren Nöten aus.
Ein Besuch bei Altanzezeg und ihren Kindern ist immer eine Freude. Es gibt immer etwas zu plaudern, Tee zu trinken und Gebäck zu essen.
Die ganze Familie hält zusammen und arbeitet hart. Sie sind dabei sich eine Kleinexistentz mit der Herstellung von Ziegeln und deren Verkauf aufzubauen.
Wir unterstützen die Familie mit Schulsachen, Kleidung, Schuhen und Lebensmitteln.
Dringend wären neue Fenster nötig...
August 2009
der Leukaemie kranke Junge Batro
Der 15-jährige Batro (im Bild vorn rechts) ist schwer leukaemiekrank. Seit 2007 ist er im 1. Krankenhaus von Ulanbaatar in Behandlung. Seine Familie ist dafür, von ihrer Heimat am Huvsgulsee, extra in die Nähe der Hauptstadt gezogen.
Täglich nimmt er Medikamente und einmal in der Woche fährt er mit seiner Mutter zur Behandlung ins Krankenhaus. Danach geht es ihm immer sehr schlecht und er muss brechen und ist schwach.
Leider kann er deswegen nicht zur Schule gehen.
Die ganze Familie von nah und fern hilft, damit die Aerzte, dass Krankenhaus und die Medikamente bezahlt werden können.
Batros Mutter Gile ist eine starke Frau. Sie ist sehr aktiv und unterstützt Batro sehr. Sie tut alles ihr mögliche, damit es ihm besser geht.
Die ganze Familie ist sehr lustig und lebensfroh.
Der Verein unterstützt die Familie mit Sachspenden und einem monatlichen Beitrag für die Medikamente.
Die Grossmutter Saniter
Saniter stammt ursprünglich aus Kasachstan. Ihre Tochter Tschaya ist alleinerziehende Mutter von 3 Kindern. Dem 10 jährigen Mädchen Erina, der neunjährigen Armangul und dem 7 jährigen Kadkaas.
Alle wohnen unter einem Dach und kämpfen gemeinsam für ein gutes Leben.
Auch 2009 helfen wir der Familie mit Geschenken, wie Mehl und Kleidung.
Gerne würden wir dem Mädchen Erina einen Besuch beim Augenarzt ermöglichen und eine Brille kaufen.
Die Mutter Otgonbat
wohnt mit ihren zwei Söhnen in einem kleinen Ger. Der Grosse besucht die 7. Klasse, der Kleinere die 2. Klasse. Ihr Ger steht an einer windigen, abschüssigen Stelle und ist ohne Strom. Die Mutter hat ständig Kopfschmerzen und es fehlt ihr immer schwerer für ihre Kinder zu sorgen. Wenn es ihr etwas besser geht, sammelt sie leere Flaschen auf der Strasse, wofür sie ein paar Tugrik bekommt oder sie kauft in Ulanbaatar auf dem Markt Obst ein und verkauft es etwas teurer in ihrer Heimatstadt Gatschurt weiter.
Der Verein möchte versuchen ihr die ärztlichen Untersuchungen zu ermöglichen. Fals eine chronische Ursache festgestellt wird, besteht die Möglichkeit einer monatlichen Invalidenrente. Wir hoffen natürlich, dass ihre Kopfschmerzen gelindert werden können.
Leider ist Gantulga über Neujahr gestorben.
Wir trauern mit der Familie und allen Freunden. Unser herzlichstes Beileid!
Januar 2010
Gantulga
Gantulga hatte 2007 einen schweren Autounfall und ist seitdem von der Hüfte ab gelähmt. Der Blutkreislauf in den Beinen funktioniert zum Glück noch, aber die Beine fühlt er nicht mehr und seine Urin und sein Stuhl werden über einen Katheder abgeführt.
Die medizinische Versorgung mit Medikamenten, Windeln, Katheder etc. kostet täglich zwischen 3500 und 6000 Tugrik (3 – 5 CHF). Dazu kommen weitere Kosten für medizinische Behandlungen und Krankenhausaufentalte. Bei einer monatlichen Rente von 41 000 müssen alle nahen und fernen Familienmitglieder helfen und vieles bleibt natürlich auch auf der Strecke.
Seine Familie versorgt ihn liebevoll und hofft auf Hilfe und weitere medizinische Untersuchungen und gesundheitliche Verbesserungen für Gantulga.
Die Familie wünscht sich, das Gantulga wieder neuen Lebensmut findet und glücklich wird.
Der Freundeskreis Mongolei hilft mit finanziellen Beiträgen für das Allernötigste und Geschenken wie Heizmaterial, Kleidung und Mehl.
Gantulga geht es besser. Er sitzt im Rollstuhl und lacht herzlich. Das Eisen zur Rückenstabilisierung ist herausoperiert worden. Jetzt gilt es wieder alle Muskeln aufzubauen und die Nerven neu zu mobilisieren.
Die ganze Familie dankt herzlich für die Unterstützung.
August 2009
